BOGEN definiert magnetische Encoderleistung neu

von Maximilian Schaffarczyk

Der Magnetspezialist BOGEN Electronic GmbH aus Berlin überwindet ein großes Manko des magnetischen Messens: Die geringe Genauigkeit. Die neuen X-class-Encoder von BOGEN basieren auf einer Polteilung von 80 µm und stellen damit alle bisherigen magnetischen Messlösungen in den Schatten. Mit einer neu entwickelten Technik lesen die neuen Messköpfe X-IKS9 und X-IKS15 in einer Leseentfernung bis zu 240 µm diese Polteilung und erreichen Systemgenauigkeiten von 5 µm und besser.

BOGEN Geschäftsführer Dr. Torsten Becker freut sich: „Die X-class-Lösung ist eine BOGEN-Extraleistung: Höhere Genauigkeit dank kleinerer Strukturen und dazu ein größerer Leseabstand. Damit rücken magnetische Encoder fast auf Augenhöhe mit optischen Messlösungen. Mit den höheren Gestaltungsfreiräumen für magnetische Maßstäbe und der Unempfindlichkeit für Verschmutzungen haben die Produktentwickler endlich eine kostengünstige Alternative für anspruchsvolle Messaufgaben. Die Zeit ist vorbei, in der der Wettbewerb die magnetische Messlösung als ungenau abqualifizieren konnte.“

Mit einer Pollänge von 80 µm lässt sich bei gleicher Messlänge fast das Zwanzigfache mehr an Polen lesen als bei 2 mm Pollänge. Durch Optimierungen schreibt BOGEN die kleinen Pole extrem genau – und mit dem Messkopf X-IKS9 werden digitale Ausgangsdaten (ABZ als Quadratur) und mit dem Messkopf X-IKS15 analoge Ausgangsdaten mit höchster Genauigkeit erzeugt. Damit lassen sich Messaufgaben in der Metrologie, bei der Automatisierung und in hochgenauen Anwendungen umsetzen.

 

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