Kleinster magnetischer Messkopf für industrielle Applikationen

von Nicole Winzer

Der Magnetspezialist BOGEN Electronic GmbH stellt auf der Hannover Messe 2017 die Erweiterung der X-class Produktreihe vor: Den neuen Micro-Encoder X-IKS19. Mit diesem Produkt lassen sich Messlösungen auf kleinstem Bauraum realisieren, da der sehr kleine Messkopf flach über dem Linearmaßstab angeordnet ist. In einem Bauraum von nur 20 mm Länge, 6 mm Breite und 5 mm Höhe lassen sich Messkopf und Maßstab unterbringen. Damit ist der X-IKS19 der kleinste verfügbare magnetische Messkopf für industrielle Anwendungen. Mehr Funktion in kleinerem Bauraum wird in vielen Branchen benötigt, wie in der Elektrotechnik, in der Automatisierungstechnik, im Maschinenbau oder in der Robotik.

Der X-IKS19 bietet eine Auflösung von bis zu 80 Nanometer und zusammen mit den X-class Linearmaßstäben von BOGEN eine Messgenauigkeit besser als 5 Mikrometer pro Meter. Er verfügt über eine digitale ABZ-Schnittstelle, die für Verfahrgeschwindigkeiten bis zu 10 m/s und einer Ausgabefrequenz bis zu 12,5 MHz ausgelegt ist.

BOGEN Geschäftsführer Dr. Torsten Becker: „Der Markt fordert zwei Punkte für magnetische Messlösungen: Höhere Genauigkeit und kleinere Baugröße. Die X-class-Messlösung mit dem X-IKS19 erfüllt diese Anforderungen und verändert das Leistungsspektrum von magnetischer Messtechnik. Der X-IKS19 ermöglicht den Konstrukteuren vollständig neue Lösungen.“

Dank der kleinen Abmessungen des X-IKS19 und den Gestaltungsfreiräumen bei magnetischen Maßstäben lassen sich magnetische Messsysteme dort realisieren, wo früher keine Messung möglich war. Mit dem E2E-Programm (Engineer-to-Engineer) kann BOGEN die Kunden für spezielle Messlösungen zukünftig besonders gut beraten.

Technisch basieren die X-class-Encoder von BOGEN auf Polteilungen von 80 µm bis 500 µm. Mit einer neu entwickelten Technik lesen die Messköpfe diese Polteilung in einer größeren Entfernung als bisher und erreichen Systemgenauigkeiten von 5 µm und besser. Damit rücken magnetische Messsysteme in ihrer Genauigkeit fast auf Augenhöhe mit optischen Systemen und bieten eine kostengünstige und – aufgrund ihrer Unempfindlichkeit bei Verschmutzungen – robuste Alternative für hochgenaue Messaufgaben.

 

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